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Sebastian

Jäkel

Rechtsanwalt, Mediator (zertifiziert), Wirtschaftsmediator

Fachanwaltschaften

  • Arbeitsrecht
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  • Verwaltungsrecht

Kerstin

Ostermann

Steuerberaterin

Fachberater als

  • Unternehmensnachfolge (DStV e.V.)
  • Wirtschaftsmediatorin (DStBK)

Mit unserem Mediator zu einer außergerichtlichen Einigung

Herr Sebastian Jäkel berät Sie als zertifizierter Mediator und Wirtschaftsmediator gerne zu den Möglichkeiten und Abläufen einer Mediation in Lüneburg, aber auch deutschlandweit.

Gesetzlich geregelt ist das Mediationsverfahren und die Voraussetzungen an den Mediator im Mediationsgesetz. Mediator wird man, wenn man eine gesonderte Ausbildung absolviert. Zertifiziert ist ein Mediator, wenn er sich neben der besonderen theoretischen Ausbildung auch im Rahmen von Supervisionen hinsichtlich von ihm durchgeführte Meditationen beraten und überprüfen lässt. Zudem muss der Mediator 40 Fortbildungsstunden über einen gewissen Zeitraum nachweisen.

Die Mediation als freiwilliges Verfahren der Konfliktparteien unter Begleitung durch einen allparteilichen Mediator bietet viele Vorzüge gegenüber einer streitigen Auseinandersetzung vor Gericht, die letztendlich von einem nicht berührten Dritten, nämlich dem Richter, entschieden wird.

In meiner über zwanzigjährigen Tätigkeit als Rechtsanwalt habe ich gelernt, dass die juristische Lösung oftmals nur einen Teilbereich der eigentlichen Interessen und Bedürfnisse der Parteien erfassen kann. Konflikte können in unserem täglichen Leben überall entstehen und uns in verschiedenen Rollen treffen: als Mitarbeiter, Mitgesellschafter, Vertragspartner, in Wirtschaftsbeziehungen, als Teil einer Wohnungseigentümergemeinschaft. Das konfliktarme Miteinander ist wichtiger denn je. Um hier Konflikte zu beseitigen und wechselseitige Anerkennung und Potential für das zukünftige Zusammenarbeiten oder Zusammenleben zu schöpfen, empfiehlt sich der Weg der Mediation in Lüneburg oder auch der mediativen Beratung.

Anwendungsbereiche der Mediation, nicht nur in Lüneburg

Die Mediation kann in den unterschiedlichsten Bereichen seine Anwendung finden Bei Streitigkeiten im privaten Bereich zwischen Paaren, Verwandten oder Nachbarn sowie im öffentlichen Leben im Unternehmen. Dies kann sein

  • in Verfahren des öffentlichen oder privaten Baurechts,

  • vor oder in schwierigen Vertragsverhandlungen,

  • im Rahmen der Umstrukturierung von Abteilungen eines Unternehmens,

  • im Zuge der Gestaltung einer Unternehmensnachfolge oder -abwicklung oder

  • zur Lösung von Konflikten innerhalb oder zwischen verschiedenen Abteilungen eines Unternehmens.

Zudem ist ein Mediationsverfahren auch für noch nicht eskalierte Streitigkeiten hilfreich. So kann frühzeitig eine annehmbare Lösung für alle Parteien gefunden werden, ohne den Streit eskalieren zu lassen. Dabei gilt, dass das Mediationsverfahren im vorbereitenden Prozess bei bereits gestörter Kommunikation eingesetzt werden kann und so werden Auseinandersetzungen vermieden. Insbesondere in Konstellationen, in denen sich die Parteien nahestehen, wie zum Beispiel in einer Familie, kann damit eine zufriedenstellende Lösung gefunden werden, mit der das friedliche Zusammenleben wieder ermöglicht wird. Das gilt auch für die Situationen, in denen Familie und Arbeitswelt ineinander übergehen, wie bei einem Familienunternehmen.

Das erwartet Sie bei einer Mediation in Lüneburg in der Kanzlei Wöbken, Braune & Kollegen

Eine Mediation unterscheidet sich grundlegend von einer anwaltlichen Beratung. Sie ist eine Möglichkeit, Konflikte ohne juristische Streitverfahren zu lösen. Bei der mediativen Beratung werden die Interessen und Bedürfnisse beider Parteien als Grundlage gesetzt. Hierauf aufbauend können dann tragfähige und nachhaltige gemeinsame Konfliktlösungen gefunden werden. Die Mediation in Lüneburg ist somit ein freiwilliges Verfahren, bei dem der Mediator allparteilich ist, d.h. er unterstützt nicht eine Partei, sondern alle Beteiligten der Mediation. Hierbei erteilt er keinen Rechtsrat. Vielmehr begleitet er die Mediationsparteien dabei, dass sie ihre eigenen Interessen und Bedürfnisse, die hinter ihren Positionen stehen, entdecken und diese den anderen Konfliktparteien deutlich machen können. Jede Mediation beginnt mit einem Vorgespräch, in dem der Ablauf des Mediationsverfahrens dargelegt wird. Die Konfliktparteien verständigen sich darauf, wie sie miteinander im Rahmen der Mediation in Lüneburg umgehen wollen. Ganz wichtig hierbei ist auch eine Vertraulichkeitsvereinbarung der Parteien untereinander, die auch den Mediator bindet. Voraussetzung für eine erfolgreiche Mediation ist immer nämlich, dass die Parteien offen reden können.

Selbstverständlich werden im Rahmen des Vorgesprächs auch die Kosten und die Kostentragungsmöglichkeiten erörtert. Die Beteiligten schließen dann mit dem Mediator eine so genannte Mediationsvereinbarung über die vorgenannten Punkte. In den weiteren Phasen der Mediation in Lüneburg werden die für die Parteien wichtigen Themen herausgearbeitet, um am Ende zu einer Lösung zu kommen. Ganz zum Schluss eines erfolgreichen Mediationsverfahrens steht eine entsprechende Abschlussvereinbarung der Konfliktparteien.

Fünf Erkentnisse aus einer Mediation

  1. Endlich konnte ich erkennen, was meinem Arbeitnehmer wirklich wichtig ist. So haben wir eine viel bessere und vertrauensvolle Zusammenarbeit entwickelt.
  2. Zum ersten Mal bin ich richtig gehört worden.
  3. Statt einer Trennung mit Ausgleichzahlung konnten wir einen Folgevertrag vereinbaren, der die Interessen unserer beiden Unternehmen abdeckt und sicherlich zu einer guten langjährigen vertrauensvollen Geschäftsbeziehung führen wird.
  4. Zu erfahren, dass aus einer stark konfliktbelasteten Abteilung eine motiviert arbeitende wurde. Das, was an Zeit für aufwendige Meetings und Personalgesprächen nun gespart wird ist unglaublich.
  5. Es mir gelungen ist, ein für meine Geschäftsleitung wichtiges Thema durch Einschaltung eines externen Mediators zu lösen.

FAQ-Häufige Fragen

Was macht man als Mediator?

Als Mediator begleitet man die Konfliktparteien auf ihrem Weg zu einer Lösung, die den Interessen und Bedürfnissen der Parteien gerecht wird und damit eine nachhaltige und tragfähige Konfliktlösung aller Beteiligten darstellt.

Wie läuft ein Gespräch mit einem Mediator ab?

Der Mediator ist allparteilich. D.h. er ist anders als ein Rechtsanwalt nicht einer Partei verpflichtet. Er gibt auch keine juristischen Beratungen oder Einschätzungen eines Konfliktes ab. Er begleitet vielmehr die Parteien dabei, dass sie eine einvernehmliche Lösung finden, indem die wechselseitigen Interessen und Bedürfnisse Berücksichtigung finden. Dieses ist Voraussetzung dafür, dass die Parteien dauerhaft ihren Konflikt beilegen können. Dabei führt der Mediator die Konfliktparteien in einem strukturierten Verfahren durch die verschiedenen Phasen einer Mediation.

Wie kann ich mich auf eine Mediation in Lüneburg vorbereiten?

Die wichtigste Vorbereitung für eine Mediation haben Sie bereits getroffen, wenn Sie sich für ein solches Verfahren interessieren. Ihnen ist dann bewusst geworden, dass es einen Konflikt gibt und Sie diesen zu einer Lösung bringen möchten.